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Die Selbstverteidigung beginnt nicht erst dann, wenn man die Faust des Gegenübers im Gesicht hat. Dein Körper spürt, wenn eine Situation bedrohlich wird. Du fühlst Angst, Adrenalin wird ausgeschüttet, die Pupillen weiten sich. Das sind völlig normale Reaktionen deines Körpers, um sich auf den „Überlebens-„ Kampf einzustellen. Das passiert in Bruchteilen von Sekunden. In der Regel schon vor dem ersten körperlichen Angriff. Vielleicht durch eine aggressive Zuwendung, das Erreichen einer bestimmten Distanz… 

Wie kommt eigentlich „Jemand“ auf die Idee, er sei der Angreifer? Wohl nur, weil er denkt er würde gewinnen und er sich überlegen fühlt, oder? Wenn er wüsste, dass „Verlieren“ in einer realen Notwehrsituation, mit schweren Verletzungen endet, hätte er es sich wohl anders überlegt.

Wer Spaß am Kämpfen hat, sollte auch eine Wettkampfsportart betreiben. Da gibt es genug Möglichkeiten fit zu werden und sich mit anderen zu messen. Mit mehr oder weniger Regelwerk, aber immer mit Regelwerk. Ich selbst habe lange Jahre Vollkontaktwettkämpfe bestritten und dennoch widme ich mich heute lieber der Realität. In einer Notwehrsituation gibt es keine Regeln, es sieht nie schön aus und endet immer mit hässlichen Verletzungen.

Sihing Andrej Johann 18.09.2015

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